Rezensionen

Es scheint unglaublich, aber wahr: Rainer v. zur Mühlen machte mit vier (4) Jahren seine erste Sicherheitsberatung.

Seit 1947 baute sein Vater im Trümmer-Berlin auf Veranlassung der Briten einen Nachrichtendienst gegen die sowjetischen Besatzungstruppen auf. Ziel war es, eine sog. SBO (Stand-Behind-Organisation) zu errichten. Eine Mischung aus Militärspionage und einer Partisanenorganisation für den Fall, dass die Sowjets an den Rhein vorrücken sollten. …


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Rainer von zur Mühlens bewegte Berliner Jugend: Schießpulver klauen vom Sprengplatz in Grunewald
In den Fünfzigerjahren war das Bombenlager im Grunewald nur schlecht gesichert. Jugendliche versorgten sich dort heimlich mit „Feuerwerk“. Um dieses und viele weitere Abenteuer geht es in einem neuen Buch.


Interessant sind die Infiltrationsversuche der Stasi, der immer wieder neue Versuch, in dem Unternehmen des Autors einen Agenten zu platzieren. Die Darstellung gipfelt besonders spannend in die zufällige Begegnung mit Markus Wolf. Dieses Gespräch spannt einen Bogen von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zur Wende 1989, resümierte von den Informationen her in gewisser Weise einen Teil des bisherigen Inhalts und zieht Verbindungslinien, durch die Zusammenhänge klar werden, die ohne diese zufällige Begegnung nicht klar geworden wären. Also fast ein literarisches Muster.

anonym

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„Drei Leben im Gegenwind“ ist der Titel. Soeben erschienen. Rechenzentrumsbetreiber dürften den rührigen Autor kennen: Rainer von zur Mühlen, Gründer der von zur Mühlen’sche GmbH, eine auf Sicherheitsberatung spezialisierte Consulting-Gesellschaft; denn der Geschäftsbereich ‚RZ-Plan‘ ist auf Konzeption und Planung von Rechenzentren und Serverparks spezialisiert. Nun erzählt der 79jährige aus seinem Leben …